Loading

lost and found

lost and found | 2016

Ausgehend von der Auseinandersetzung mit Pflanzenfarbstoffen, die Alina Völker seit 2012 verfolgt, entwickelt sie mit lost and found 2016 eine künstlerische Arbeit, die von namenlosen Dingen in einer durch Faltungen bewegten Umgebung erzählt. Sie erforscht die Zwischenräumen des Urbanen und orientiert sich an verlorengegangenen Kleidungsstücken. Einige bearbeitet sie mit Prozessen der Naturfärberei und nennt sie nun „Fixpunkte“. Es ist eine Geschichte vom Verlieren und gefunden werden, über Vertrauen auf Zusammenhänge und von einem große Mitgefühl für das, was hinter die Ränder der Zivilisation gefallen ist.

„Wenn ich den Falten des T-shirts folge, komme ich in einen Raum der alle Möglichkeiten und Zeiten nebeneinander existieren lässt. Eine Unendlichkeit der Vergangenheit. Die Falten führen mich zurück in das was nicht hier aufhört, sondern sich Falte um Falte immer wieder neu erzählt und sich durch einer universellen Spannkraft, die verhindert, dass die Materie erschlafft, zu immer noch weiteren Türmen von Krümmungen, Neigungen und Faltungen ausdehnt.“

UdK Berlin

Kostümbild

7. Dezember 2015

Masterarbeit

Prof. Florence von Gerkan

Prof. Lisa Meyer